Wer wir sind und was wir wollen

Die Ladenkirche in Schlagzeilen

05.12.1993
 

Gründung des Trägervereins Ladenkirche e.V.

23.04.1994
 

Eröffnung der Ladenkirche in der Gruitener Str. 84

ab 1995

 

diverse Gespräche/Planungsaktivitäten mit Diakonie, Stadt, GWG für ein neues Begegnungs- zentrum nach Ablauf des 5-Jahres-Mietvertrags

20.03.1997
 

Demo für den Bau eines Jugendzentrums und Begegnungszentrums

Juli 1998

Baubeginn des neuen Zentrums auf dem Grundstück „Zur Waldkampfbahn 8“

28.11.1998

Eröffnung und Inbetriebnahme des Jugend- und Begegnungszentrums (JUB's)

13.02.2004
Offizielle Jubiläumsfeier anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Vereins Ladenkirche e. V. sowie des 5-jährigen Bestehens des JUB's

Nov 2008 Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums finden der Adventsbasar und eine Bilderausstellung statt

Febr 2014 Jubiläumsfeier der Träger des JUB's


Die Ladenkirche im Detail

In dem Bewusstsein, dass angesichts des Umfangs und der Art der Bebauung in unserem Wohnbezirk dringend eine soziale Einrichtung benötigt wird, die insbesondere ein Treffpunkt für die Jugendlichen aber auch für andere Altersgruppen bilden sollte, taten sich einige engagierte Anwohner zusammen. Die einzige Möglichkeit, hier kurzfristig Abhilfe zu schaffen, war die Anmietung eines freiwerdenden Ladenlokals.

Zunächst hat sich so der Trägerverein „Ladenkirche Osterholz e. V. “ im Dezember 1993 gegründet. Obwohl von vorne herein das maßgebliche Engagement der Evangelischen Gemeinde Vohwinkel klar war, wurde der Weg über einen Trägerverein gewählt, um möglichst vielen Personen und Institutionen die aktive Mitarbeit vor Ort offen zu halten. Gestecktes Ziel war also eine Begegnungsstätte im Wohngebiet Osterholz zu schaffen, die zu 

- Gemeindeaufbau -

- Kommunikation -

- Jugendarbeit -


 

dienen und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke genutzt werden soll.

So wurde 1994 die "Ladenkirche" in der Gruitener Str. durch den Trägerverein Ladenkirche Osterholz e.V. eröffnet. Nach kurzer Zeit hat sich die Ladenkirche als Treffpunkt für viele etabliert, wie z. B. Mädchen-, Jungen- und Jugendgruppen, Hausaufgabenbetreuung "Frauenfrühstück", Verkauf von Produkten aus der "3. Welt", Bürgerinitiative "Gegen das Frachtzentrum" sowie allgemeine Veranstaltungen und Angebote im Rahmen der Erwachsenenbildung. 

Da der Mietvertrag nur über 5 Jahre abgeschlossen war, die Arbeit aber unbedingte Kontinuität erforderte, hat der Verein "Ladenkirche" alsbald Gespräche mit Diakonie, Stadt und GWG für ein neues Begegnungszentrum initiiert. Nach zähem Hin und Her und immer leerer werdenden Kassen gelang es in Kooperation mit den o. g. Trägern ein neues Jugend- und Begegnungszentrum (JUB’s) Ende 1998 einzuweihen. 

Rückblickend können wir feststellen, dass die seinerzeitigen Überlegungen aufgegangen sind. Die sozialpädagogische Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche konnte wie erhofft durch die geschulten Kräfte von Stadt, Diakonie und evangelischer Kirchengemeinde ausgebaut und professionalisiert werden. Die gemeinsame Begegnungsstätte hat in vielen Bereichen zum besseren Verständnis und zum Abbau von Spannungen zwischen den verschiedenen hier lebenden Gruppen beigetragen. 

Da die Jugendarbeit durch unsere Kooperation nun durch Fachkräfte erfolgt, haben wir, die Ladenkirche, die Aufgabe übernommen, ein Angebot für die Erwachsenen Anwohner zu schaffen, um so die Kommunikation zwischen Jung und Alt und auch verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Hierzu haben wir einige regelmäßige Treffen für Frauen und Familien sowie auch einige Angebote im Bereich der Erwachsenenbildung im Zentrum eingerichtet (siehe unser Programm). 

Die Erwachsenenangebote müssen sich selbst finanzieren, die Kinderangebote bzw. auch die Angebote für Jugendliche werden über Zuschüsse finanziert. In diesem Rahmen hatte sich die Ladenkirche Osterholz e. V. als einer der Träger des JUB's verpflichtet, zur Finanzierung der im  JUB’s angebotenen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche jährlich einen Betrag von 6.000 EUR beizusteuern. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus regelmäßigen und unregelmäßigen Spenden sowie Einnahmen aus Aktivitäten wie 

  • Pflanzentauschbörse, 

  • Adventsbasar

Ab dem Jahr 2015 musste der Verein aufgrund der rückläufigen Spendeneinnahmen die Mitträgerschaft aufgeben. Nach wie vor unterstützen wir als Förderverein die Arbeit im JUB's mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten. Das heißt, wir sind auch heute auf Spendengelder angewiesen, um dem selbst gesetzten Vereinsauftrag nachkommen zu können. 

Wie allgemein bekannt, gab es im sozialen Bereich seitens des Landes NRW und der Stadt herbe Kürzungen, die sich auch auf Einrichtungen wie das JUB'S niedergeschlagen haben. Ebenso haben die Kirchen mit massiven Kirchensteuereinbrüchen zu kämpfen, so musste auch die Evangelische Gemeinde Vohwinkel nach über 10 Jahren großzügiger Unterstützung ihre Zuschüsse reduzieren, um die eigene Kinder- und Jugendarbeit zu sichern. Die benötigten Mittel sowohl für die Kinderarbeit als auch für die  Jugendarbeit sind mittelfristig also nicht gesichert, wir sind somit immer auf Spenden angewiesen und seien sie noch so klein. Wir erbitten daher Spenden nicht nur von Privatpersonen sondern auch von Unternehmen, die diese zukunftsweisende "Eigenbeteiligung" von Bürgern an Einrichtungen wie das JUB's unterstützen.

Ab August 2016 hat sich die Stadt Wuppertal personell ganz aus dem JUB'S herausgezogen, die Diakonie Wuppertal übernimmt das Angebot für Kinder und Jugendliche, wobei der Verein weiterhin sein Erwachsenenangebot aufrecht erhält und die Evangelische Gemeinde Vohwinkel im Auftrag des Vereins seine Kinder- und Jugendangebote fortführt.

 Unsere Bankverbindung lautet:

Ladenkirche Osterholz e. V.
Kontonr. 603795
- BLZ 330 500 00
Stadtsparkasse Wuppertal

 oder

IBAN: DE44 33050000 0000603795
BIC: WUPSDE33XXX

 Übrigens: Auf Wunsch stellen wir gerne eine Spendenbescheinigung aus!